Der Bundestag hat die Gesetze zu den Energiepreisbremsen verabschiedet. Als Antwort auf rasant steigende Energiekosten will die Regierung damit Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen schnell und wirksam finanziell entlasten. „Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht. Für uns bedeutet dies eine gewaltige Kraftanstrengung, die Preisbremsen zeitgerecht umzusetzen. Unser Ziel und Anspruch ist, dass die Energiehilfen pünktlich bei den Kundinnen und Kunden ankommen“, sagt Michael Woik, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg. Um von den Entlastungen für Strom, Wärme- und Gas zu profitieren, müssen Verbraucher nichts tun. Das heißt, es muss kein Antrag gestellt werden.

Ende Januar/Anfang Februar erhalten Stadtwerke-Kunden zunächst wie gewohnt die Jahresverbrauchsabrechnung für das Jahr 2022 und die Abschläge für 2023.

Alle Kunden mit Tarifen, deren Beträge über den Preisbremsen liegen, werden Ende Februar 2023 die Informationen zu den dann angepassten Abschlags- und Vorauszahlungen erhalten, erklärt Michael Woik.

Für das Unternehmen bedeutet die Umsetzung der Preisbremsen einen erheblichen Aufwand. „Die Zahlungsläufe von tausenden Kundinnen und Kunden müssen angepasst werden. Wir geben alles, damit alle unsere Kundinnen und Kunden fristgerecht von den Entlastungen profitieren. Wenn es in dieser Ausnahmesituation zu fehlerhaften Abrechnungen kommen sollte, werden wir diese selbstverständlich berichtigen“, bittet er um Verständnis.

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung im Team bittet er Kunden, bei Fragen nicht gleich anzurufen, sondern erst einmal auf der unserer Website nachzusehen. Die Jahresverbrauchsabrechnungen und neuen Abschläge der BRAWAG werden wie gewohnt Ende Januar versendet.

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