Energie sparen und an morgen denken

Niedrigere Kosten

Der eingesparte Verbrauch macht sich direkt auf dem Konto bemerkbar. 

Mehr Klimaschutz

Weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger Belastung durch die Energieerzeugung auf die Umwelt

Weniger Energieimporte

Weniger verbrauchte Energie verschafft Deutschland Zeit, um mehr Alternativen auszubauen.

Energiesparen lohnt sich dreifach

Jede Kilowattstunde Strom oder Gas, die wir nicht verbrauchen, spart bares Geld, schont das Klima und verringert unsere Abhängigkeit von Energieimporten. Damit die Energiewende gelingt, müssen wir effizienter mit der vorhandenen Energie umgehen. Machen Sie mit. Gemeinsam schaffen wir mehr. Wir geben Ihnen praktische Energiespartipps – für Ihren Geldbeutel, für die Umwelt und für einen sicheren Winter.

Raum für Raum ganz einfach Energie sparen

In der Küche

Herd

Ideal ist die Investition in einen modernen Herd, der gegenüber älteren Geräten deutlich Energie spart. Es hilft aber auch schon, wenn die Töpfe und Pfannen von der Größe genau zur Platte passen. Und ganz wichtig: Deckel drauf nicht vergessen!

Backofen

Backen und Braten –das geht auch ohne Vorheizen. Noch mehr Energie wird gespart, wenn der Ofen ein paar Minuten früher ausgeschaltet wird – dann wird die Restwärme perfekt ausgenutzt. Noch ein Tipp: Brötchen lieber auf dem Toaster aufbacken. Zum Aufwärmen ist grundsätzlich auch die Mikrowelle eine günstige Alternative.

Kühlschrank

Auf dem Kühlschrank ist eine Eisschicht? Das kostet Energie. Im Zweifel lieber die Temperatur anpassen. Jedes Grad spart Strom, und 7 °C im Kühlschrank sind völlig ausreichend. Der Kühlschrank sollte nicht überfüllt sein und möglichst kühl und schattig stehen – nicht neben Geräten, die Wärme abgeben, wie den Backofen. Wer regelmäßig den Staub aus dem Wärmetauscher auf der Rückseite entfernt, spart noch mehr Strom. Logisch: je kleiner der Kühlschrank, desto weniger Strom verbraucht er auch. Ungefähr 100–140 Liter Volumen sind für einen Single-Haushalt ausreichend, für jede weitere Person sollten etwa 50 Liter Volumen hinzukommen.

Gefrierschrank

Der Gefrierschrank steht am besten im Keller – oder zumindest schattig und fern von anderen warmen Geräten. Auch hier sollte sich keine Eisschicht bilden. Eine Gefriertruhe verbraucht weniger Strom als ein Gefrierschrank. Auch hier gilt: das Gerät sollte nur so groß wie nötig sein – etwa 20–30 Liter Volumen pro Person.

Kaffemaschine

Der Espressokocher für den Herd frisst richtig Strom. Eine French Press oder ein Handfilter sind deutlich sparsamer. Und dafür besser einen Wasserkocher nutzen.

Spülmaschine

Die Spülmaschine verbraucht weniger Energie als das Abwaschen mit der Hand. Und das lohnt sich vor allem dann, wenn die Maschine voll beladen ist, und das Öko-Programm nutzt. Wenn möglich ohne Vorwäsche.

Im Badezimmer

Haartrockner

Den Haartrockner bitte immer nur so heiß anstellen, wie er wirklich sein muss. Jede Stufe weniger Hitze spart ein wenig Strom.

Waschmaschine

Wer bei 40 bei 30 °C wäscht, kann bereits ein Drittel des Stroms sparen. Mit Fleckenvorbehandlung genügt für den Großteil der Wäsche eine Temperatur für 30 oder 40 Grad. Kochwäsche braucht man in der Regel nicht. Gibt ein bei der Waschmaschine ein Öko-Programm? Super ‒ einfach nutzen und mühelos Energie sparen!

Dusche

Eine Sparbrause zahlt sich aus. Ganze 40 % weniger Wasser verbraucht man damit. Grundsätzlich gilt: lieber duschen als in die Badewanne. Ein Vollbad entspricht drei Duschen…

Wäschetrockner

Wer auf den Wäschetrockner nicht verzichten will, dann gilt auch hier: Der Trockner sollte innerhalb der vorgesehenen Grenzen gut beladen sein. Wenn die Wäsche vorher gründlich schleudert wird, muss weniger getrocknet werden. Viele Trockner haben ein Kurzprogramm, mit dem sich Strom sparen lässt.

Im Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer

LED-Fernseher

Der größte Stromfresser im Wohn- oder Schlafzimmer ist der Fernseher. Der wichtigste Tipp zum Energiesparen lautet hier: Alte Röhren- oder auch Plasmageräte am besten durch LED-Fernseher austauschen. Ab einer Bilddiagonale von 120 cm sollte das Gerät zur Effizienzklasse A gehören. Klar ist: Ein großes Gerät verbraucht mehr Strom als ein kleines.

Notebook

Im Arbeitszimmer ist es vor allem der Computer, der viel Strom zieht. Wenn ihr vom Desktop-PC auf einen Laptop umsteigt, könnt ihr dadurch jede Menge Strom im Alltag sparen. Auch auf den Bildschirmschoner solltet ihr verzichten und stattdessen lieber den Energiesparmodus nutzen. Seht ihr noch gut, wenn ihr die Helligkeit etwas verringert? Auch das ist ein einfacher und effizienter Energiespar-Tipp.

schlau aufladen

Ob Smartphone oder Laptop: Alle Geräte, die regelmäßig geladen werden, solltet ihr nur dann aufladen, wenn sie mindestens zur Hälfte leer sind, und vom Netz trennen, sobald sie vollständig geladen sind. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur Energie sparen, sondern auch die Lebensdauer des Akkus verlängern.

Meßgeräte ausleihen

Sie wollen wissen, wo bei Ihnen zu Hause die Stromfresser sind?

In unserem Kundencenter in der Packhofstraße können Sie Messgeräte ausleihen. Kostenlos und ohne großen Aufwand. 

Warum richtig heizen wichtig ist

Wussten Sie schon?

Wussten Sie schon, dass jedes Grad Raumtemperatur mehr rund 6 % mehr Energieverbrauch bedeutet? Im Haushalt entfallen rund 70 % des Energieverbrauchs auf die Heizung. Es lohnt sich also, beim Heizen genau hinzuschauen – für den Geldbeutel und für die Umwelt.

Richtig heizen

Richtig heizen heißt vor allem: die Wärme im Raum und nicht nach draußen lassen. Also Türen schließen, Fenster abdichten, Stoßlüften! und die Heizung richtig einstellen. Überlegen Sie genau, wie warm jeder Raum sein muss. Aber Achtung – lassen Sie die Räume nicht auskühlen. Dann droht Schimmel. Als Faustregel gilt: die Temperatur in den Zimmern sollte 14 Grad nicht unterschreiten. Am besten ist es, die Temperatur in allen Räumen relativ konstant zu halten. Eine Absenkung von 3 bis 4 Grad über Nacht reicht aus.

Schlafzimmer

ca. 18 ° Celsius

Thermostat Stufe 2,5

Bad

ca. 22° bis 24° Celsius

Thermostat Stufe 3,5 bis 4

Küche

ca. 18° Celsius

Thermostat Stufe 2,5

Wohnzimmer

ca. 20° Celsius

Thermostat Stufe 3

Wie funktioniert ein Thermostat?

Der Temperaturregler einer Heizung reagiert auf die vorhandene Raumtemperatur. Am Thermostatkopf wird die Solltemperatur eingestellt. Ist es wärmer im Raum als die eingestellte Temperatur, strömt weniger oder gar kein Heizwasser mehr in den Heizkörper. Ist es kälter, wird ein Ventil geöffnet. So kann mehr Heizwasser den Heizkörper durchströmen, bis die Solltemperatur erreicht ist. Dann schließt das Ventil automatisch etwas, um die Solltemperatur im Raum zu halten. 

Je weiter das Thermostat der Heizung aufgedreht wird, umso wärmer wird es.                                              Das bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat:

  • * (Sternchen): ca. 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 12° C
  • Stufe 3: ca. 20° C
  • Stufe 4: ca. 24° C
  • Stufe 5: ca. 28° C

Auf dem Heizkörper-Thermostat sind die einzelnen Stufen noch einmal durch drei Striche unterteilt. Jeder Strich steht für einen Grad.

Schneller heizen auf Stufe 5?

Damit es in der Wohnung schneller warm wird, drehen viele das Thermostat der Heizung auf die höchste Stufe. Doch das funktioniert nicht: Ein Heizkörper wird nicht schneller warm, nur weil er ganz hochdreht ist. Die Stufe beeinflusst nur, bis zu welcher Raumtemperatur ein Heizkörper weiter heizt. Deshalb ist es sinnvoll, die Temperatur eher konstant zu halten und sie über Nacht nur um 3 bis 4 Grad abzusenken.

Jede kilowattstunde Zählt

Wir unterstützen die Energiewechsel-Kampagne der Bundesregierung. 

Hier geht es zur Homepage:

Ganz einfach Energie Sparen

Noch mehr Tipps und Informationen zum Thema Energiesparen und Informationen zu Fördermitteln für die neue Heizung gibt es auf der Seite „Ganz einfach Energiesparen.

Auch wir machen mit!

Jede Kilowattstunde zählt. Das gilt auch für uns. Schritt für Schritt wollen wir nachhaltiger werden.
Für das Klima. Für die Stadt. Für uns alle.

Fernwärme

Ab 2023 wird unsere Fernwärme in der Müllverwertungsanlage in Premnitz gewonnen. Sie ersetzt dann unsere Heizkraftwerke. Das spart rund 69.000 Tonnen CO2 im Jahr.

Fuhrpark

Auch die Stadtwerke sind (E-) mobil. Immer mehr Autos unseres Fuhrparks haben bereits ein „E“ auf dem Nummernschild.  26 Ladepunkte betreiben wir auf unseren Parkplätzen. Hinzu kommen vier E-Bikes, die wir gern zur Verfügung stellen,

ENGAGEMENT

Auf unserer Havelcrowd  unterstützen wir nachhaltige und soziale Herzensprojekte – zusammen mit engagierten Brandenburgerinnen und Brandenburgern – wie energiesparende LED-Lichter für die Bogenschützen.