Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Beschaffungspreise passen auch die Stadtwerke Brandenburg ihre Strom- und Gastarife zum 1. Januar 2023 an. Die gute Nachricht: auch im kommenden Jahr bieten sie ihren Gas- und Stromkunden in der Stadt Fixtarife an. In diesen Tagen werden die Briefe an die Kunden versendet.

Bei den beliebten Tarifen StWBökostrom Aktiv, Klassik Fix und Regional Fix bleiben die Arbeitspreise auch nach der Anpassung unter der von der Regierung geplanten Strompreisbremse. So steigt der Arbeitspreis im Tarif StWBökostrom Aktiv beispielsweise auf 39,19 Cent je Kilowattstunde (brutto).

Wer im Stadtgebiet einen Fixvertrag abschließt, zahlt 1,4 Cent weniger je verbrauchter Kilowattstunde, im Tarif StWBökostrom Aktiv Fix also 37,79 Cent. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 2.500 kWh im Jahr erhöht sich der monatliche Preis im Fix-Tarif um rund 35 Euro.

Im vergleichbaren Gastarif Aktiv Fix steigt der Arbeitspreis auf 11,77 Cent je Kilowattstunde (brutto) und bleibt damit ebenfalls unter der geplanten Gaspreisbremse. Das sind bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 14.000 kWh rund 47 Euro mehr im Monat.

In den Fix-Tarifen ist das die erste Preisanpassung seit einem Jahr.

Der kaufmännische Geschäftsführer Michael Woik dazu: „Die Zeiten sind für uns und unsere Kunden ohne Frage sehr schwierig. Die Unsicherheiten sind groß. Deshalb haben wir uns entschieden, unseren treuen Kunden auch im kommenden Jahr wieder Fix-Rabatte anzubieten, für mehr Planungssicherheit und Stabilität.“ Allerdings bezieht sich der Fixrabatt nicht auf staatliche Umlagen oder Steuern. Sollten diese sich im kommenden Jahr ändern, werden auch die Stadtwerke die Fixpreise für ihre Kunden anpassen – nach oben genauso wie nach unten.

„Selbstverständlich setzen wir alle staatlichen Maßnahmen zur Entlastung unserer Kunden um“, so Michael Woik. „Sobald konkrete gesetzliche Regelungen vorliegen, werden wir unsere Kundinnen und Kunden informieren.“

Die Geschäftsführung appelliert weiter an alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, auch in den kommenden kalten und dunklen Wochen bewusst mit Energie umzugehen und zu sparen. „Die Gasspeicher in Deutschland und Europa sind sehr gut gefüllt. Das ist für diesen Winter eine gute Nachricht. Stand heute ist Ihre Versorgung sicher,“ so der technische Geschäftsführer Gunter Haase. „Sicher ist aber auch, dass die kommenden Wochen und Monate nicht einfach werden. Die aktuelle Situation ist neu, Energie ist tatsächlich knapp. Energiesparen ist deshalb wichtiger denn je.“

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